Matching

Congratulation! You have been matched with a host family… oder auch nicht

 

 

Match 6: Adams family aus Wairarapa, Neuseeland

3 Kinder, 3 Jungs 13, 12 und 10 Jahre alt
Eigenes Zimmer und geteiltes Bad
Momentan das 7. Au Pair bei ihnen
Start-Date: 15 April 2016

‚Wieder mal eine Familie mit ausschließlich Jungen als Kinder‘, das war mein erster Gedanke. Doch falsch gedacht. Der älteste der Jungen war eigentlich gar kein Junge, aber, naja, irgendwie doch. Verwirrt? So ging es mir beim Lesen der Bewerbung, die am 17. Januar bei mir eintraf, auch. Schlussendlich stellte sich heraus, dass er zwar als Mädchen geboren wurde, sich jedoch seit langem im falschen Körper fühlte und deswegen wie ein Junge aussieht und behandelt wird. Für mich eine schwierige Sache. So wenig Bedenken ich bei einem authistischen Kind hatte, um so schwerer fiel es mir hier. Der Junge hatte immer wieder depressive Phasen und ob ich das schaffen würde? Aber das war nicht das Einzige, was mir nicht wirklich gefiel. Wieder hätte ich nur als Mothershelp arbeiten können, in dem Fall vielleicht praktisch für mich, aber nicht mein Wunsch. Auch das Alter der Kinder war nicht gerade das, was ich mir gewünscht hatte. Auch an Englischkursen hätte ich nur sehr schwer bis gar nicht teilnehmen können, da die Familie zu weit außerhalb lebt. Ausschlaggebend war dann jedoch das Start-Date. 1 Monat früher als geplant auszureisen, war für mich kaum machbar, da ja auch noch ein Urlaub bis zum 4. April ansteht. Die Zeit zwischen Urlaub und Abreise wäre doch sehr knapp, weswegen ich mich dann gegen die Familie entschied.
-> Absage meinerseits am 19. Januar

 

Match 5: Sands family aus Washington D.C.

Mama ist Anwältin, Papa ist Immobilienmakler
3 Kinder, zwei Jungs 7 und 4 & ein Mädchen 2 Jahre
Eigenes Zimmer und eigenes Bad
Momentanes Au Pair kommt aus Kolumbien
Start-Date: 21 August 2016

 

Die Anfrage von dieser Familie kam am 19. Januar, ich schaute mir die Bewerbung an und war sofort verliebt. Die Kinder in einem perfekten Alter und sogar mein größter Wunsch geht in Erfüllung: Ein Mädchen mit 2 und ein Junge mit 4. Die Bewerbung war super informativ geschrieben, mit allem, was man als Au Pair als erstes wissen möchte. Also habe ich direkt geantwortet und ein Skype-Date wurde für den 23. Januar festgelegt. Das erste Skype-Date dauerte zwar nicht so lange, wie ich es von anderen gehört hatte, aber ich war begeistert. Die Mama war super lieb und hat mir alles erzählt, was ich wissen wollte und noch so viel mehr. Sie hat mir direkt Möglichkeiten aufgezeigt, wie ich andere Au Pairs kennenlernen kann und meine Aufgaben waren perfekt. Vor allem auf die Kleine aufpassen, da die Jungs viel in der Schule sind, aber auch mit der ganzen Familie zusammen Unternehmungen machen. Die Mama arbeitet 3 Tage die Woche zu Hause, damit sie sich um die Jungs und ihre Hausaufgaben kümmern kann. Alles in allem eine total familiäre Familie. Doch nur positiv und ein direkter Match konnte es bei Sarah ja mal wieder nicht sein. Das Problem: Ich könnte erst Ende August dort anfangen, was meinen Plan mehr als durcheinander bringt und eigentlich ein NOGO für mich war. Nach einem weiteren Skype-Date, bei dem ich auch den Papa kennenlernte, wurde mir ein Final Match angeboten, jedoch mit der ‚Auflage‘, dass wir abwarten, ob die Bewerbungsphase für den Studiengang auch von Amerika aus zu machen ist und ich mir nochmal ganz in Ruhe alles überlege. Sie haben noch Zeit und warten mit mir auf die Ergebnisse.                                         -> Final Match seit dem 14. Februar 🎉🎉

 

Match 4: Mundie family aus Princeton, New Jersey:
Mama Carsting Director in eigener Firma, Papa arbeitet ebenfalls dort
5 Kinder 5 Jahre alt, ein Mädchen und ein Junge, 3 Jungs im Alter von 20, 22 & 24
Eigenes Zimmer und eigenes Bad
Momentanes Au Pair aus England
Start-Date: 20 April 2016

Eine super herzliche und interessante Familie. Nachdem sie mich über meine zweite Agentur GreatAuPair am 9. Januar angeschrieben haben, kam es zwar erstmal nur zu einem Mail-Verkehr (da ich im Abi-Stress war und sie gerade bei ihrer Mutter in LA), aber wer bekommt schon sämtliche ersten Fragen vor dem ersten Skype-Date in einer fast 900 Wörter langen Mail beantwortet:D. Die Familienkonstellation ist super für mich, da ich durch die älteren Jungs gleich Anschluss in meinem Alter hätte, denn eins steht fest: Ich mache es wie das jetzige Au Pair der Familie auch. Sie ist Teil der Familie und mittlerweile wie eine Tochter. Mal geht sie mit den Jungs abends weg, mal wird ein gemütlicher Fernsehabend gemacht. Die zwei 5-jährigen haben viele verschiedene Hobbies. Besonderheit dieser Familie ist, dass eines der von mir zu betreuenden Kinder Autist ist. Für viele vielleicht abschreckend, für mich jedoch eher eine interessante Herausforderung, als ein Grund, die Familie nicht zu nehmen. Leider haben sie dann erst mein Skype-date mit ihnen, dann mir komplett abgesagt, weil sie einen native speaker brauchen.
-> Absage durch die Familie am 28 Januar

Match 3: Frazier family aus Fulshear (Nähe Houston), Texas

3-jährige Drillinge, 2 Mädchen und 1 Junge
Momentanes Au Pair
Start-Date: Nicht klar angegeben

Diese Familie hatte es mir mit ihrem Bild angetan. Zu sehen sind nur die Kinder um einen kleinen Tisch herum, auf dem eine Torte steht. Auffallend: Die Kinder sind schwarz mit Lockenköpfen (I like), der Junge trägt einen Anzug, die Mädels beide rosa T-Shirt und lila Tüll-Rock, alle tragen einen Partyhut. Das Bild hätte aus einem amerikanischen Film kopiert sein können. Nachdem ich mir die Bewerbung angeschaut hatte, war mein Eindruck sehr gut. Viele Aktivitäten, ein Auto zur freien Verfügung. Also ergreifen wir doch mal die Initiative und schreiben die Familie an. Da das Start-Date nicht klar angegeben war, hatte ich auch kein Gefühl, ob und wie dringend sie ein Au Pair brauchen würde. Am 12. Januar dann eine automatische Absage, sie hatten mich also nicht zu ihrer Liste an Au Pairs hinzugefügt. Sehr schade, aber ich stand ja schon mit Match 4 in Kontakt.
-> Absage durch die Familie am 12. Januar

 

 

Match 2: Kidd family aus Auckland Neuseeland

Mama ist Managerin und alleinerziehend
2 Kinder, Mädchen 6 und Jung 3 Jahre
Momentanes Au Pair aus Deutschland
Start-Date: Ende April

Nachdem der Match und die Bewerbung von der Agentur am 27. November kam, war die erste Mail auch schnell geschrieben. Skype-Date war von beiden Seiten sehr gewünscht, gestaltete sich auf Grund des 12h Zeitunterschieds jedoch als sehr schwierig. Nachdem ich den ersten Termin am 5. Dezember wegen Stimmverlust durch Krankheit absagen musste, wurde dann am 12. Dezember endlich geskypt. Mutter war sehr nett, doch leider fehlte mir ein bisschen das Gefühl, klare Aufgaben zu haben. Was sie von mir erwartet, konnte sie mir nicht so wirklich beantworten. Aber wer weiß, vielleicht ist es ja eine recht lockere Familie. Sie gab mir die Nummer ihres derzeitigen Au Pairs, was (oh Wunder) auch aus Deutschland kam. Die Sprachbarriere fiel also schon mal weg! das Au Pair war super nett, hat mir alles erklärt, ihre Aufgaben geschildert und bei allem ihre Hilfe angeboten. Leider bestätigte sich aber auch mein Gefühl. Das jetzige Au Pair und ich sind sehr unterschiedliche Persönlichkeiten und auch die Beschreibung ihres Alltags, war so wie gedacht: Teilweise echt unstrukturiert. Dazu kam, dass ich komplett andere freie Tage als andere Au Pairs hätte, was den Kontakt zu anderen sehr schwer macht. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Kinder sind super süß und offen, aber leider nicht meine Art Familie.
-> Absage meinerseits am 30. Dezember

 

Match 1: Bergin family aus Royal Oak in Aukland, Neuseeland

Mama Hausfrau, Papa Flugbegleiter, 3 Jungs im Alter von 3, 4 und 7 Jahren, im Mai kommen zwei weitere Kinder
Momentan ein Au Pair
Start-Date: Anfang Mai

Die Agentur schickte mir am 13. November die Bewerbungsunterlagen, ich las sie mir durch, schrieb dann kurz meine Erdkunde-Vorabi-Arbeit🙈. Was mir an der Familie absolut nicht gefiel war, dass ich nicht als selbständiges Au Pair arbeiten sollte, sondern nur als Mothershelp, also der Mama helfen sollte. Meine Angst dabei ist, dass ich mehr Haushaltsarbeiten machen muss, als mit Kindern zu arbeiten. Auch bin ich nicht berechtigt, mit Kindern unter zwei Jahren zu arbeiten, was die Familie ein bisschen unter den Tisch fallen ließ. Auch mein Wunsch, ein Mädchen zu haben, wurde nicht erfüllt. Alles zusammen brachte mich zu dem Entschluss, die Familie nicht zu nehmen, auch wenn ich Angst hatte, dass auf Grund meiner Krankheit kein weiteres Match kommen würde.
-> Absage meinerseits am 16. November

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